24.07.2016 gemeldeter Wohnhausbrand

Feuerwehr verhindert Übergreifen eines Schuppenbrandes auf Wohnhaus Zu einem Brandeinsatz wurden die Ortsfeuerwehren Achternmeer, Littel, Wardenburg, die Ortswehr Eversten sowie ein Tanklöschfahrzeug, eine Drehleiter und der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Oldenburg um 22:25Uhr alarmiert; In Tungeln sollte ersten Angaben zufolge ein Wohnhaus brennen. Bereits während der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte einen Feuerscheinim Himmel erkennen. Beim Eintreffen und der Ersterkundung durch den Einsatzleiter stellte sich jedoch schnell heraus, dass nicht das Einfamilienhaus selbst, sondern ein am Haus angrenzender Schuppen involler Ausdehnung brannte. Ein Nachbar hatte sich bereits ein Bild derLage gemacht und die eintreffenden Einsatzkräfte mit wichtigen Informationen unterstützt, wodurch wertvolle Zeit gespart wurde. Demnach befanden sich die Bewohner, ein älteres Ehepaar, glücklicherweise nicht mehr im bereits verrauchten Haus, so dass sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten; Sowohl von der Vorder- als auch von der Rückseite wurde der brennende Schuppendurch Atemschutzgeräteträger mit Hohlstrahlrohren gelöscht. Ein weiterer Atemschutztrupp wurde mit einem Hohlstrahlrohr sowie einer Wärmebildkamera im Dachgeschoss eingesetzt, um eventuelle Brandnester zu lokalisieren und abzulöschen und dadurch ein Übergreifen der Flammen aufdas Dach zu verhindern. Das Nachbarhaus wurde durch eine Riegelstellung vor einem Übergreifender Flammen geschützt. Die ebenfalls alarmierte Drehleiter war zwar am Einsatzort, kam jedoch nicht mehr zum Einsatz. Die Nachlöscharbeiten wurden durch die Ortswehren Achternmeer undWardenburg übernommen, alle weiteren Feuerwehren konnten die Einsatzortwieder verlassen. Mit Netzwasser und Schaum wurden Glutnester abgelöscht, um ein späteres Wiederaufflammen zu vermeiden. Die Wohnung ist insbesondere durch die Rauchentwicklung vorerstunbewohnbar, die Bewohner kamen bei ihren Kindern unter.Im Einsatz waren rund 100 Einsatzkräfte und 18 Fahzeuge. Gegen 1 Uhrkonnten die letzten Einsatzkräfte abrücken.

 


Quelle Bericht: Daniel Eikmann GPW